Länderübergreifende Übung mit THW, Feuerwehr, Rettungshundestaffel in Bünde

Am 24.11.2013 haben wir an einer Länderübergreifenden Einsatzübung auf Einladung des THW Bünde teilgenommen.

Eingesetzt waren Kräfte der DRK Rettungshundestaffel Osnabrück, des THW Melle, THW Bünde, ASB Paderborn,  DRK Bünde zur Absicherung der Übung, DRK Lohne, FW Bünde und wir aus dem DRK Kreisverband Melle.

Mit einem NAW, einem RTW, einem KTW und einem MTW und 11 Helfern haben wir an der Übung teilgenommen.

Die Kräfte aus Niedersachsen sammelten sich zuerst auf dem Rastplatz Grönegau Süd der A30 und wurden dann durch das THW Melle in Kolonnenfahrt zur Unterkunft des DRK Bünde geführt.

Von dort ging es in dann nach Registrierung zusammen mit den Kräften des DRK Bünde und dem ASB Paderborn in Kolonne zum Bereitstellungsraum nähe Feuerwehr Bünde.

Folgende Lage wurde angenommen:

Während eines Sonntagsspazierganges traf eine Großfamilie auf den Ex-Ehemann auf seine  Ex-Frau und verlangte die Herausgabe des gemeinsamen Sohnes. Dies wurde von der Familie abgelehnt.

Daraufhin entfernte sich der Ex-Mann, kam mit einer Schusswaffe zurück und griff die Familie an.

Es kommt zum Schusswaffengebrauch.

Unter Panik flüchten die Familienangehörigen und eine unbekannte Anzahl von weiteren Sonntagsspaziergängern in den Wald.

Die alarmierte Polizei löst Großalarm aus. Nach Sicherung des Tatverdächtigen durch die Polizei werden die Einsatzkräfte in den Einsatzraum verlegt.

Aufträge: Absuchen des Waldgebietes, Versorgung von Verletzten, Betreuung von Unverletzten, PSNV-Maßnahmen, Ausleuchten des Einsatzraumes.

Die Lage beruhte auf einer tatsächlichen, ähnlichen Lage ganz in der Nähe des Übungsortes welche sich vor ungefähr 2 Jahren ereignete.

Das Übungszenario wurde von unserem Zugführer Philip Hergt erarbeitet, der auch im Verlauf die Übungsleitung stellte.

Mit unseren NAW, RTW und KTW übernahmen wir die Rolle des Regelrettungsdienstes und fuhren als erste Fahrzeuge in den Einsatzraum ein.

Die Besatzung des NAW übernahm zusammen mit dem THW die erste absuche des Geländes und die Sichtung der Patienten.

Die Besatzung des RTW und des KTW bauten eine Verletztensammelstelle auf und übernahm die Versorgung der Patienten und Betreuung der Unverletzten.

Nach Eintreffen des OrgL übernahm der GF des KTW die Verletztensammelstelle.

Die Rettungshundestaffel des DRK KV Os Stadt wurde als nächstes in den Einsatzraum verlegt und sorgte mit Ihren 8 Hunden für eine schnelle Absuche des Geländes.

Das THW rückte nach und übernahm die Rettung der Patienten aus dem Gelände und die Ausleuchtung der Verletztensammelstelle.

Die Unverletzten Betroffenen wurden dem PSNV-Team übergeben und gemeinsam mit Kräfte des Betreuungsdienstes betreut.

Die Verletzten wurden auf die umliegenden Krankenhäuser verteilt.

Nach etwa 2 Stunden waren alle 22 „Vermissten“ versorgt und somit die Lage abgearbeitet.

Nach dem Rückrüsten gab es im Gebäude des THW noch eine kleine Manöverkritik bevor die Einheiten zurück in Ihre Unterkünfte fuhren.

Es war spannend mit den Kräften aus NRW die Zusammenarbeit zu trainieren, da man doch andere Strukturen kennt und erkennt

Hiermit möchten wir uns noch einmal herzlich für die Einladung und für die Mühe bedanken die sich die Verantwortlichen in der kurzen Vorbereitungszeit gemacht haben um eine solch große Übung vorzubereiten.

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Fotos: K.Fortmann

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