Kleinbus in Graben, mehrere Verletzte

Mit dem Einsatzstichwort “MANV 1 – Massenanfall von Verletzten, Stufe 1″  alarmierte die Rettungsleitstelle um 19:48 Uhr  die Einsatzkräfte des DRK Melle. Insgesamt wurden neben dem Einsatzzug Melle (SEG-5) die SEG-6, die FüKom-Mitte, der Rettungshubschrauber Christoph Westfalen, der Organisatorische Leiter, der leitende Notarzt, mehrere Rettungswagen und Notarztfahrzeuge des Hauptamtes alarmiert.

“Über die Patienten, den Unglücksort und den Unfallhergang können wir leider keine Angaben machen”, so der Pressesprecher des DRK-Melle, weiter berichtet er “Unsere Einsatzkräfte konnten unterwegs die Einsatzfahrt abbrechen, da genügend Rettungsmittel an der Unfallstelle eingetroffen waren”.

Blutspende der Kreisbereitschaft

Bei zwei Blutspendeterminen im Jahr kümmert sich die Kreisbereitschaft nicht nur um die sanitätsdienstliche Absicherung der Spender, sondern um die gesamte Organisation.

Am 16.08. und 17.08. durften wir 286 Spender begrüßen.

Besonders in der Ferienzeit sind Blutkonserven rar. Im Sommer steigt durch Unfälle auf den Autobahnen und in der Freizeit der Bedarf an Blut. Dazu folgt auch noch ein Rückgang der Blutspenden aufgrund der Ferien- und Urlaubszeit

Der nächste Sonderblutspendetermin der Bereitschaften findet am 23.12.2011 mit der Weihnachtsblutspende statt.

111. deutscher Wandertag in Melle

Seit Donnerstag den 11.08.2011 sichert die DRK Kreisbereitschaft des DRK KV Melle den 111. deutschen Wandertag sanitätsdienstlich ab.

Nachdem am Donnerstagabend die Eröffnungsveranstaltung mit ca. 800 Leuten im kleinen Rahmen  durch einen Krankentransportwagen und 2 Helfer der DRK Kreisbereitschaft Melle abgesichert wurde, waren am Freitag den 12.08.2011 zu Spitzenzeiten 50 Einsatzkräfte im Dienst.

 

Am Feuerwehrhaus Melle-Mitte steht die Einsatzleitungen der DRK Kreisbereitschaft Melle.

Hier stehen die Einsatzleitwagen BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) zusammen, um durch die gemeinsame Einsatzleitung für alle Schadensfälle gewappnet zu sein!

Die gesamte Zeit über stehen uns 1 Arzt, 2 Rettungswagen und 2 Krankentransportwagen zur Verfügung.

Außerdem wurden an Bühne I + II Mobile-Unfallhilfsstellen (mUHS) errichtet, um die Erstversorgung von evtl. verletzten Besuchern zu übernehmen.

An der Bühne III, der großen NDR 1 Showbühne, wurde eine Unfallhilfsstelle im Zelt errichtet, um auch bei widrigem Wetter die Patienten erstversorgen zu können.

Durch das Personal der UHS wird die Festmeile bestreift, sodass unsere Helfer auch auf der Festmeile ständig präsent sind.

 

Dabei versorgen die UHS kleinere Verletzungen und leichte Erkrankungen natürlich eigenständig.

Ist eine Abklärung im Krankenhaus nötig, transportieren die Krankentransportwagen ins Krankenhaus.

Sind die Verletzungen und Erkrankungen schwerwiegender wird die Versorgung durch die Rettungswagen übernommen, die bei schwersten Verletzungen und Erkrankungen durch unseren Arzt unterstüzt werden.

Im DRK Kreisverbandsgebäude an der Bismarckstr. in Melle wurden ein Logistikzentrum, eine Verpflegungsstelle, eine “Rettungswache” und ein Meldekopf für Einsatzkräfte eingerichtet.

Das Logistikzentrum versorgt unsere Helfer auf der Festmeile mit allem Notwendigem (Getränke, Verpflegung, Verbrauchsmaterial, Gerätschaften und anderen Kleinigkeiten).

Der Meldekopf ist dabei neben der Einsatzleitung das wichtigste, denn hier werden alle Einsatzkräfte registriert und die Kräfte werden hier auf die verschiedenen Stationen und Autos verteilt.

 

Auf Grund dieser Vielzahl an Aufgaben, ist die Marke von 50 Einsatzkräften schnell erreicht!

Ein großer Dank geht hierbei an die unterstützenden DRK Kreisverbände Wittlage und Osnabrück Nord, die uns das Wochenende über unterstützen.

Einsatz für einen Rettungswagen

Um 9:04 Uhr wurden durch die Rettungsleitstelle die Funkmeldeempfänger der Teilkomponente Sanität des Einsatzzuges ausgelöst. “Einsatz für einen Rettungswagen der SEG-5″ tönte die Stimme des Disponenten aus dem Lautsprecher.

Kurze Zeit später fuhren der Einsatzleitwagen und der Rettungswagen 1 mit Sondersignal zum Feuerwehrhaus der Werkfeuerwehr Schomäcker. Wie sich vor Ort herausstellte wurde in einer Werkshalle eine CO2-Löschanlage aus ungeklärter Ursache ausgelöst. Angestellte, welche in dem Betrieb arbeiten wurden glücklicherweise nicht verletzt!

Während der Erkundungs- und Messarbeiten setzte die Feuerwehr Atemschutzgeräteträger ein. Da Kohlenstoffdioxid (CO2)  Sauerstoff verdrängt nach dem Einatmen durch Wirkungen auf das Gehirn Atemdepressionen bis zum Atemstillstand auslösen kann, blieben die Einsatzkräfte weiterhin vor Ort um die Kräfte der Feuerwehr abzusichern.

Gegen 11 Uhr wurden keine hohen Konzentrationen des Gases mehr gemessen. Für unsere Kräfte bedeutete dieses Einsatzende.

Ab Donnerstag ist das DRK beim 111. Deutschen Wandertag im Einsatz

Am Donnerstag startet das Bühnenprogramm an der Bühne 1 vor dem Meller Rathaus, damit startet auch das DRK mit der sanitätsdienstlichen Betreuung der Großveranstaltung. Am Freitag geht es für die Sanitäter dann richtig los. Jeweils ab 10 Uhr gehen die ersten Einsatzkräfte in die Tagschicht und sichern mit Unfallhilfsstellen an allen drei Bühnen und mehreren Fahrzeugen das Festgelände ab.

Über die Veranstaltung berichten wir direkt aus dem Einsatzleitwagen und live auf unserer Facebook-Seite. Falls Sie Lust haben, klicken Sie einfach mal rein oder abonnieren Sie doch gleich auf Facebook.

Der 111. Deutsche Wandertag ist bald in Melle

Anlässlich des 111. Deutschen Wandertages in Melle möchten wir an dieser Stelle einen kurzen Einblick zum sanitätsdienstlichen Planungsaufwand bei Großveranstaltungen aufzeigen.

Wie bei den jeder sanitätsdienstlichen Planung, muss zu allererst anhand der Besucherzahl in Kombination mit der Art der Veranstaltung ermittelt werden, in welcher Anzahl sanitätsdienstliches Personal benötigt wird.

Anschließend muss die Position und die Anzahl der Unfallhilfsstellen festgelegt werden, alles unter Berücksichtigung logistischer Aspekte. Sollten sehr viele Personen zeitgleich verletzt werden und die vor Ort eingesetzten Kräfte dieses nicht mehr bewältigen können, so müssen weitere externe Kräfte nachgefordert werden. Damit die nachrückenden Fahrzeuge die Einsatzstelle nicht zu parken, fahren diese einen Bereitstellungsraum an. Von dort werden die Fahrzeuge einzeln und je nach Bedarf zur Einsatzstelle angefordert.

Bei dem 111. Deutschen Wandertag stehen für die Besucher alle öffentlichen Parkplätze zur Verfügung, und somit stehen diese nicht mit Sicherheit als Bereitstellungsraum zur Verfügung. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, durch Zäune abgesperrte Betriebsgelände der Firmen Huning Maschinenbau (Melle) und Rational Einbauküchen (Riemsloh) zu verwenden. Vielen Dank für die freundliche Unterstützung.

  

Die Firmen Rational und Huning stellen freundlicherweise Ihr Betriebsgelände zur Verfügung.

Neben den Unfallhilfsstellen gibt es noch weiteres Personal, so wird am DRK Zentrum Melle ein Meldekopf eingerichtet. Hier werden, sich ankommende Einsatzkräfte vor Dienstbeginn anmelden. Außerdem werden die Rettungswagen bei Bedarf dort aufgefüllt und die Küchengruppe des DRK ist ebenfalls dort am arbeiten, welche für die Verpflegung aller sanitätsdienstlichen Einsatzkräfte zuständig ist.

In der Fahrzeughalle der Kreisbereitschaft wird eine Rettungswache installiert. Die Einsatzkräfte werden dann bei Bedarf mittels Funkmeldeempfängern zur Unfallhilfsstelle oder direkt in das Veranstaltungsgelände gerufen um Patienten in umliegende Krankenhäuser zu transportieren. Die Alarmierung der Fahrzeuge und Fußtrupps wird durch den Einsatzleitwagen erfolgen, welcher am Feuerwehrhaus Melle-Mitte stehen wird. Direkt daneben ist eine mobile Wache (Container) der Polizei und der Einsatzleitwagen der Feuerwehr.

DRK plant Deutschen Wandertag in Melle

Vom 8. bis zum 15. August findet in Melle der 111. Deutsche Wandertag statt. Eingebettet zwischen Wiehengebirge und Teutoburger Wald können Wanderfans bei zahlreichen Strecken-, Rund- und Radwanderungen durch eine ungemein vielseitige Landschaften Melle erleben.

Nach vier Tagen Wanderung beginnt in Melle ein Stadtfest mit drei Bühnen, zahlreichen Angeboten und viel Musik. Mit einem großem Festumzug, einem Auftritt der Band “Münchner Freiheit”, NDR1 Party mit Jürgen Drews, Nightskaten und dem Besuch des Bundespräsidenten wird den Besuchern vieles geboten.

Zuständig für die sanitätsdienstliche Absicherung der Festmeile sind die ehrenamtlichen Sanitäter der DRK Kreisbereitschaft Melle, welche von Einsatzkräften des DRK Wittlage unterstützt werden.

An den Tagen des Sanitätsdienstes wird auf der Facebook-Page der Kreisbereitschaft ein Live-Ticker gestartet. Nach der Veranstaltung folgt ein Bericht mit Fotos und eine Presseinformation.

Blau-Weiß-Rote Kolonne auf Übungseinsatz

Organisiert vom THW Melle fand erneut die traditionelle Gemeinschaftsübung des THW, des DRK und der Feuerwehr der Stadt Melle vom 08.07. bis 10.07.2011 in Barme / Hoya statt.

Erstmals unterstützt durch 2 Helfer aus dem DRK KV Wittlage, ging es am Freitag für unsere 10 DRK Helfer um 18.00 Uhr mit 4 Fahrzeugen los zum Wellenfreibad nach Melle in den Bereitstellungsraum.

Zusammen mit den Helfern des THW und der Feuerwehr Buer, ging es dann mit 11 Fahrzeugen in Kolonne, über die A30 und A1 bis zum Wasserübungsplatz des THW in Barme / Hoya wo wir dann gegen 22.30 Uhr eintrafen.

Dort angekommen, wurden zuerst  die Zelte aufgestellt und eingerichtet bevor man sich gemeinschaftlich über das von unserer Küchengruppe vorbereitete Abendessen hermachte und den Abend gemütlich ausklingen ließ.

 

Am Samstagmorgen ging es nach dem Frühstück zur Bundesschule des THW ins ca. 10 Kilometer entfernte Hoya um auf dem dortigen Übungsgelände verschiedene gemeinsame Übungsteile zu absolvieren.

Folgende Übungsinhalte wurden geprobt:

-          Gemeinsame Rettung von Verletzten aus umgestürzten Bahnwaggons

-          Suche und Versorgung von Verletzten in einem Trümmerfeld.

-          Rettung von Personen aus Trümmern

-          Ortungsverfahren von verschütteten Personen.

-          Rettung aus Höhen und Tiefen

-          Fahrzeugbewegung im Gelände

-          Ordnung des Raumes

-          Zusammenarbeit mit anderen BOS

Gegen Mittag stießen dann noch zwei Helfer von der Rettungshundestaffel des DRK Kreisverbandes Osnabrück-Stadt mit einem Helfer auf vier Pfoten hinzu so dass auch hier die Zusammenarbeit mit dem vierbeinigen Kollegen geübt werden konnte.

Nach dem Mittagessen auf dem Gelände des Wasserübungsplatzes wurde am Nachmittag das gemeinsam erlernte im Rahmen einer Übung getestet.

Nach erfolgreicher Abwicklung der Übung unter Leitung des Gruppenführer Sanität des DRK ging es zurück zum Wasserübungsplatz wo wir das Übungswochenende nach dem Abendessen mit gemeinsamen Aktivitäten auf, unter und in der Weser ausklingenließen.

Ja, man kann ein Schlauchboot mit einer Wasserpumpe und ohne Paddel bewegen und: Ja, es geht auch mit einer TS….

Nach dem Frühstück am Sonntagmorgen wurden die Zelte zurückgebaut und es ging wieder, gemeinsam in Kolonne, zurück nach Melle.

Ein großer Dank an die Organisatoren des Wochenendes vom THW und vor allem an die Küche die bereits am Donnerstag vorausgefahren ist um für unser leibliches Wohl zu sorgen!

Blutspende in der Kreissparkasse

Besonders EHEC-Kranke benötigen Blut

Anlässlich des Jubiläums „175 Jahre Kreissparkasse Melle“ findet in den Räumen des Bankinstituts an der Mühlenstraße am Mittwoch, 6. Juli, in der Zeit von 18 bis 21 Uhr ein Sonderblutspendetermin statt.
 
 
Zu Beginn der Urlaubszeit wird noch einmal besonders auf die Notwendigkeit des Blutspendens hingewiesen.Zusätzlich benötigen zurzeit viele Menschen mit EHEC-Erkrankung Blutpräparate, deshalb muss jederzeit die ausreichende allgemeine Versorgung der Krankenhäuser sichergestellt werden. Die Versorgung von EHEC-Patienten ist langfristig notwendig. Deshalb ist in der aktuellen Situation eine (erneute) Blutspende überaus wichtig.
Allgemein gilt: Jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahren kann Blut spenden. Eine Zulassung von Blutspendern über 68 Jahren und Erstspendern ab 60 Jahren ist nach individueller ärztlicher Entscheidung möglich. In einem Zeitraum von 12 Monaten können Frauen viermal, Männer sogar sechsmal Blutspenden. Dabei muss zwischen zwei Blutspenden ein zeitlicher Abstand von mindestens acht Wochen liegen. Erstspender bringen bitte ihren Personalausweis mit.
 
Das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Melle, bittet alle Meller Bürger und Bürgerinnen, falls es gesundheitlich möglich ist, den Blutspendetermin wahrzunehmen. Weitere Informationen beim DRK-Kreisverband Melle unter Tel. 05422/962460.
 
Text aus dem Meller Kreisblatt

Hurricane Festival 2011

Foto: Jan Meyer

Foto: Jan Meyer

Musikgruppen aus ganz Deutschland rockten am Wochenende vor vier verschiedenen Bühnen des Hurricane-Festivals. Die knapp 80 Bands haben über 70.000 Besucher nach Scheeßel in den Eichenring gelockt. Bei dichtem Gedrängel vor der Hauptbühne stemmten sich die Sicherheits-Leute gegen die Absperrungen und Wellenbrecher oder hoben Verletzte darüber. Alleine rechts und links der “green stage” leisteten während der Festival-Tage mehr als 80 DRKler Erste Hilfe und mehr. Auf dem gesamten Gelände leisteten fast 200 Helfer vom DRK aus verschiedenen Landkreisen Dienst.

Vor der Bühne konnten sie zwar weder mit Ohrstöpseln noch mit Dixie-Häuschen unterstützen, aber dahinter waren alle Möglichkeiten vorhanden, die auch einem Rettungsdienst zur Verfügung stehen. Von der Betreuung nach einer Panik-Attacke durch Platzangst, dem Nasenbluten durch fliegende Ellenbogen bis hin zur Versorgung Bewusstloser hatten die Rotkreuzler alle Hände voll zu tun. Selbst wenn die staubige Fläche vor den Bühnen längst leer war, blieb ein Kernteam, um die Kreisbereitschaft Rotenburg bei der Gesamt-Einsatzleitung zu entlasten. Dienst rund um die Uhr und über sechs Tage vom Aufbau der Zelte bis zum Abbau - das bedeutet Hurricane-Festival für die Ehrenamtlichen aus Bereitschaften und Rettungsdienst. Als wichtigstes Utensil gelten Ohrstöpsel bei den Helfern  wenn ihre Stunde Dienst vor der Bühne beginnt und sie in die tobende Menge schauen.

Auch wer gerade keinen Patienten betreut, wirft gerne einen Blick vor die Absperrung. Dazu hatte ganz selten auch einer der Notärzte Zeit, der zwar mittlerweile in Wien lebt, aber beim Hurricane auf jeden Fall dabei sein will.

Ein junger Mann hatte einen Fußtritt ins Gesicht bekommen und Sorge, dass seine Nase oder die Zähne größere Schäden abbekommen hätten. Nachdem seine nur kleine Schramme gesäubert war, bedankte er sich und meinte: “Danke und Danke, dass sie alle das freiwillig machen!”

Text/Fotos:DRK Harburg

Sanitätsdienst













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