Einsatzleitwagen (ELW 1)

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1. Aufgabenstellung:

Der ELW 1 dient als Hilfsmittel für die Anfahrt zur Einsatzstelle, zur Führung eines Einsatzzuges bzw. eines Verbandes, zur Erkundung von Einsatzstellen und als mobile Führungszentrale vor Ort.

Bei höheren Alarmstufen und dem Paralleleinsatz des ELW 2 ist das Fahrzeug als Abschnittsleitung vorgesehen. Zur äußeren Kennzeichnung erhält es einen umlaufenden Schriftzug “EINSATZLEITWAGEN” und ggf. mittels Magnetschilder “EINSATZLEITUNG”.

2. Standort:

Der ELW 1 mit dem Funkrufnamen “Rotkreuz Brückland 41/11″ (96/15 als FüKom-Fahrzeug) ist als Führungsfahrzeug des Einsatzzuges auf der Wache in Melle-Mitte (DRK-Zentrum) stationiert.

Das Fahrzeug wird eingesetzt:

  • bei Einsätzen mit der Feuerwehr (als Kommunikationsschnittstelle)
  • bei größeren Sanitätsdiensten
  • bei speziellen Einsatzlagen.

3. Besatzung:

Der ELW 1 ist im Alarmfall mit dem Gruppenführer FüKom und mindestens einem Sprechfunker besetzt. Der Sprechfunker hält an der Einsatzstelle den Funkverkehr zwischen dem Lage- und Führungszentrum und der Einsatzstelle aufrecht.

 

4. Technische Daten:

Hersteller Innenausbau: Eigenarbeit

Hersteller Netzwerk- und Nachrichtentechnik: Fa. JP MEYER

Hersteller Fahrgestell: Fa. VW ( LT )

Typ:  LT 35

Kraftstoffart: Benzin

Hersteller Signalanlage:  Hella, RTK 6-SL

Maße u. Gewichte:

  • Länge: k.A.
  • Breite: k.A.
  • Höhe: k.A.
  • Zulässiges Gesamtgewicht: k.A.

 

5. Raumaufteilung:

Der ELW 1 ist räumlich in folgende Bereiche unterteilt:

Raum A Fahrerraum zur Aufnahme des Einsatzleiters und des Führungsgehilfen.

Raum B  Im mittleren Raum (Arbeitsraum) befinden sich zwei Funkarbeitsplätze mit jeweils einem Notebook an einer Sitzbank für drei Personen, ein Stehplatz mit einem weiteren PC-Arbeitsplatz und Fächer mit weiteren Führungsmitteln (Kartenmaterial, Vordrucke, etc.).

Raum C Geräteraum im hinteren Bereich mit Kunststoffboxen unterschiedlicher Größe mit individuellen Bestückung, Registrierungsmaterialien für den MANV-Fall, einem Whiteboard, einem Kohlenstoffmonoxidmessgerät, Notstromaggregat, etc..

 

6. Technische Ausstattung:

Raum A

  • 1 x Sprechfunkgerät für 4m & 2m-Kanalbetrieb (FMS)
  • 1 x Bedienung für die Außensprech- & Sondersignalanlage

Raum B

  • 3 x Einsatzleitrechner
  • 1 x mobiler Einsatzleitrechner (Touchpad)
  • 2 x 4m & 2m-Funkarbeitsplätze
  • 1 x PC-Arbeitsplatz (ohne Funk)
  • 1 x Telefon (fest)
  • 2 x Telefon (tragbar)
  • 1 x Handsprechfunkgerät 4 m (tragbar)
  • 8 x Funkgeräte im 2 m-Bereich (tragbar)
  • Multifunktionsdrucker (Scan + Fax)
  • div. Schreib-, Registrierungs- & Kartenmaterial

Raum C 2

  • Notstromaggregat
  • Absperrmaterial
  • Kurbel für Markise
  • Magnettafel
  • Koffer mit Magnetschildern
  • Pulverlöscher 6kg
  • Megaphone
  • W-LAN-Router mit Internetanbindung (UMTS)

 

7. Besonderheiten :

  • Kohlenstoffmonoxidmessgerät
  • Netzwerkbasiertes Einsatzleitsystem mit “fliegender” Eingabemöglichkeit über Touchpad (W-LAN)
  • 3 x externe W-LAN-Antennen zur Erhöhung der Netzwerkreichweite

 

8. Stromversorgung:

  • Über den Fahrzeugmotor
  • einen Anschluss an ein Stromnetz extern
  • über eigenes Notstromaggregat

 

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