Jan Meyer

Jan Meyer; Rettungssanitäter: Er ist der Ortsgruppe Riemsloh angegliedert und Pressesprecher der Kreisbereitschaft sowie als stellv. Gruppenführer der FüKom aktiv.

Zahlreiche Patientenversorgungen bei der 1. Mai-Party

Wieder einmal wurden die Sanitäter bei der Maiparty stark gefordert. (Foto: NOZ.de/Krämer)

Um neun Uhr versammelten sich die Führungskräfte der Polizei, der Feuerwehr und das DRK um eine gemeinsame Einsatzbesprechung durchzuführen. Zu Gast waren auch Caritas und Diakonie, welche an beiden Behandlungsplätzen für Beratungsgespräche mit den Eltern und Jugendlichen zur Verfügung standen.

Das DRK richtete zwei Einsatzabschnitte ein. Auf dem Parkplatz am Weberhaus wurde ein großer Behandlungsplatz eingerichtet, hier konnten zeitgleich zwei intensivpflichtige Patienten (Sichtungskategorie rot), zwei mittelschwerverletzte Patienten  (Sichtungskategorie gelb), sowie vier leichtverletzte Patienten  (Sichtungskategorie grün) erstversorgt und behandelt werden. Außerdem wurden an diesem Standort drei Rettungswagen und vier Krankenwagen stationiert, welche zwischen dem Behandlungsplätzen und dem Krankenhaus pendelten. Weiterlesen

Informationen zur 1.Mai-Party 2012

1 Mai Party Weberhaus

Foto: Jürgen Krämer / NOZ.de

Das Rote Kreuz wird am Dienstag, dem ersten Mai 2012 wieder mit zahlreichen Sanitätskräften im Einsatz sein. Rund 30 Kräfte werden beim Weberhaus und am DRK-Zentrum im Einsatz sein.

Falls Sie Angehörige nach einer ambulanten Behandlung abholen möchten fahren Sie bitte das DRK-Zentrum an der Bismarckstraße an. Alle Patienten, welche nicht in die Veranstaltung entlassen werden können, transportieren unsere Einsatzkräfte in die Räumlichkeiten des DRK. Die Straße “Weberhaus”, welche zur Weberhauswiese führt, wird auch in diesem Jahr für private Kraftfahrzeuge gesperrt sein!

Kind mit Fahrrad vom PKW erfasst

Blaulicht

Symbolfoto: Arno Bachert / pixelio.de

Drei Mitglieder des DRK waren am in einem Einsatzfahrzeug von Riemsloh unterwegs nach Melle, als sie in Höhe des Supermarktes an der Herforder Straße einen PKW und davor enorm viele Menschen entdeckten. Bei dem Versuch den PKW  und die Personen zu umfahren sahen sie ein Fahrrad vor dem PKW, welches enorme Schäden aufwies.

Sofort wurde die Unfallstelle abgesichert, während ein Sanitäter sich einen Überblick verschaffte. Ein etwa zwölf Jahre alter Junge wurde mit Fahrrad vom Auto erfasst und lag einige Meter weiter auf der Straße. Wenige Sekunden später wurde die Rettungsleitstelle mittels Funk informiert und ein Notarzt und Rettungswagen nachgefordert.

Die ausgebildeten Sanitäter begannen sofort mit der Erstversorgung des Kindes. Wenig später traf der Notarzt ein, welcher über die Symptome und Verletzungen informiert wurde. Eine weitere Behandlung erfolgte im Rettungswagen mit dem der Junge schließlich in ein Meller Krankenhaus transportiert wurde.

Unfallzeitpunkt: Samstag,. 24.03.12, ca. 21:45 Uhr

Gefährlicher Spaß auf dem Eis – Eisrettung

Vergangenen Samstag befuhren mehrere Schlitschuhläufer das Regenrückhaltebecken hinter dem Firmengebäude der Firma GlaWel in Altenmelle. Gegen 14 Uhr ereilte die Rettungsleitstelle dann ein Notruf, ein Ehepaar sei in das Wasser eingebrochen. Wenig später trafen Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Altenmelle, des DLRG und des DRK Melle ein. Zum Glück war alles nur ein Übungsszenario für die Einsatzkräfte.

Die Kräfte der Feuerwehr bauten umgehend einen Steckleitersatz auf und schoben diese über die Eisfläche. Anschließend konnten zwei Einsatzkräfte über die Leiter zu der eingebrochenen Person gelangen. Bereits Bewusstlos wurde der Mann auf ein Steckleiterteil gelegt um darauf an Land gezogen zu werden. Dieser Versuch wurde mit einer Schleifkorbtrage und einem Spineboard wiederholt, um im Ernstfall auf das geeignetste Equipment zurückgreifen zu können. Stefan Klaphecke (stv. Ortsbrandmeister FW Altenmelle) berichtete im zwischenzeitlichen Feedback, dass das Steckleiterteil am schnellsten über das Eis gezogen werden kann.

An Land wurde der Patient auf die Schleifkorbtrage umgelagert und vom Rettungsdienst entkleidet um weiteres auskühlen durch die durchnässte Kleidung zu verhindern. Nach weiteren wärmenden Maßnahmen und der Stabilisierung der Herz-Kreislauf-Verhältnisse wurde der Patient von Feuerwehr und DRK über eine enge Treppe zum Rettungswagen getragen. Es folgte ein schneller Transport in die nächste Klinik.

Die Arbeit von Feuerwehr und DLRG war allerdings noch nicht beendet. In das Eis wurde ein Loch mit einer Säge geschnitten, hier stieg ein Rettungstaucher in das Wasser um die vermisste Frau zu suchen. Der Taucher konnte die Person unter dem Eis finden. Leider jedoch sah das Übungsdrehbuch vor, dass die Person nur noch tot geborgen werden konnte.


Fotos und Text: J.Meyer / 11.02.2012

Wahl zum „Mensch Melle 2012“ – Kreisbereitschaftsleiterin nominiert

Kathrin RenzenbrinkNach der erfolgreichen Wahl zum Mensch Melle 2011 im letzten Jahr, hat der Verein „Semper Melle“ auch in diesem Jahr wieder eine neue Wahl zum „Mensch Melle“ organisiert. Der Verein versteht sich als ein Zusammenschluss von Meller Bürgern die Ihre Heimatstadt auf unterschiedlichsten Gebieten voranbringen wollen. Das Spektrum reicht von Impulsen beim Stadtmarketing, bei sozialen und wirtschaftlichen Themen, beim Kulturleben bis hin zu ethischen Fragen.

Zuerst wurden von „Semper Melle“ die Leser des Meller Kreisblattes aufgefordert Vorschläge für den „Mensch Melle 2012“ zu machen.

Gesucht wird je eine Frau und ein Mann, der / die in irgendeiner Form etwas Herausragendes für Melle und seine Bewohner getan haben. Ehrenamtliches Engagement oder eine herausragende berufliche Tätigkeit oder Idee standen dabei gleichberechtigt nebenbei.

Aus den vielen Vorschlägen wurden dann je 5 Frauen und 5 Männer ausgewählt die in den letzten Tagen im Meller Kreisblatt einzeln vorgestellt wurden.

Unter den 5 ausgewählten Frauen befindet sich auch unsere Kreisbereitschaftsleiterin Kathrin Renzenbrink.

Nun ist die Vorstellungsphase beendet und die Abstimmungen zum „Mensch Melle 2012“ läuft noch bis zum 12. Februar.

Abgestimmt werden kann per Post, per Telefon, per SMS, per Email und per Abstimmungscoupon im Meller Kreisblatt. Genauere Information dazu finden sich in den beiden angefügten Artikeln aus dem Meller Kreisblatt.

Gekürt werden die Gewinner während einer großen Galaveranstaltung im „Forum Melle“ am 25. Februar.

Also:  Daumen und abstimmen.

 

Übersicht aller Bewerber        Vorstellung von Kathrin Renzenbrink im Meller Kreisblatt

12 Personen nach Nikolausparty in Bad Iburg im Krankenhaus

Eine Nikolausparty im Bad Iburger Ortsteil Sentrup endete am 2. Advent tragisch.

Am 04.12.2011 kam es nach einer Schlägerei zu einem Pfeffersprayeinsatz. Durch das großflächig verteilte Pfefferspray wurden auch Unbeteiligte verletzt. In Folge dessen wurde um 00:10 Uhr Alarm für Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Zu diesem Zeitpunkt waren 10 Verletzte gemeldet, daraufhin löste die Rettungsleitstelle MANV-1-Alarm aus. Während sich die überwiegenden Kräfte noch auf der Anfahrt befanden, erhöhte sich die Zahl der verletzten Personen auf eine unbestimmt höhere Zahl, sodass auf MANV-2-Stufe erhöht und weitere Kräfte alarmiert wurden.

Das DRK Melle war mit 12 Einsatzkräften, einem Einsatzleitwagen, einem Rettungswagen, zwei Krankenwagen, sowie einem Kommandowagen und dem “Anhänger Rettung” innerhalb weniger Minuten vor Ort. Die Rettungs- und Krankenwagen wurden zur Behandlung und dem Transport in umliegende Kliniken eingesetzt. Der Einsatzleitwagen wurde als Meldekopf im Bereitstellungsraum eingesetzt.

Insgesamt wurden 12 Patienten durch eingesetzte Rettungsdienstkräfte in Krankenhäuser transportiert. Das Verletzungsmuster beschränkte sich größtenteils auf Augen- und Atemwegsreizungen.

Einsatzende war gegen 05:00 Uhr morgens.

 

Fachwerkhaus nach Feuer: Totalschaden

Der Kotten brannte vollständig aus. Foto: Jürgen Krämer / NOZ.de

Der Kotten brannte vollständig aus. Foto: Jürgen Krämer / NOZ.de

Am frühen Sonntag morgen wurde die Teilkomponente Sanität des DRK Einsatzzug Melle mit dem Stichwort “Gebäudebrand” alarmiert. Ein Anwohner wurde auf das Feuer durch Brandgeräusche aufmerksam und alarmierte telefonisch die Feuerwehr- & Rettungsleitstelle.

Das Gebäude war zu diesem Zeitpunkt nicht bewohnt. Foto: Jürgen Krämer / NOZ.de

Das Gebäude war zu diesem Zeitpunkt nicht bewohnt. Foto: Jürgen Krämer / NOZ.de

 

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehr- und Rettungsdienstkräfte befand sich der Fachwerkkotten bereits im Vollbrand. Schnell stellte sich heraus, dass das Gebäude nicht bewohnt wurde und daher keine Personen im Gebäude waren. Die Aufgaben der DRK-Einsatzkräfte beschränkten sich daher auf die Absicherung der Feuerwehreinsatzkräfte während der Löscharbeiten. Weitere in Bereitstellung stehende Fahrzeuge und Einsatzkräfte mussten daher nicht ausrücken.

Ein Anwohner wurde durch verdächtige Geräusche auf das Feuer aufmerksam und informierte die Rettungsleitstelle, diese löste Sirenen- und Funkmeldealarm für Feuerwehr und Rettungsdienst aus. Foto: Jürgen Krämer / NOZ.de

Ein Anwohner wurde durch verdächtige Geräusche auf das Feuer aufmerksam und informierte die Rettungsleitstelle, diese löste Sirenen- und Funkmeldealarm für Feuerwehr und Rettungsdienst aus. Foto: Jürgen Krämer / NOZ.de

Trotz des großangelegten Einsatzes an dem etwa 70 Feuerwehrleuten, 8 DRK-Einsatzkräfte und Brandermittler der Polizei beteiligt waren, entstand an dem zurzeit unbewohnten Gebäude Totalschaden. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden noch während der Löscharbeiten aufgenommen.

Alarmzeit: 01:46 Uhr / 13.11.2011
Alarmstichwort: Gebäudebrand
Kräfte:

Auf den Spuren vom Rotkreuz-Gründer Henry Dunant

Henry Dunant (Grafik: DRK.de)

Henry Dunant (Grafik: DRK.de)

Die Schlacht von Solferino im Jahre 1859 gilt als Auslöser für die weltweite Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung. Der eher zufällig anwesende Kaufmann Henry Dunant ist von der Not und dem Elend der auf dem Schlachtfeld Verwundeten tief erschüttert und organisiert mit Dorfbewohnern zivile Hilfe.

Im Rotkreuzeinführungsseminar begeben sich die Teilnehmer auf die Spuren Henry Dunants lernen seine Idee zu verstehen und erkennen, welch weitreichende Folgen diese hat. Bildlich dargestellt und besprochen werden auch die sieben Rotkreuz-Grundsätze, außerdem werden die Worte “Föderation” und “IKRK” (Internationales Komitee vom Roten Kreuz) mit Leben gefüllt. Es besteht die Möglichkeit das Rote Kreuz in seiner Vielfältigkeit zu sehen und zu erkennen, dass es für jeden einen Platz gibt sein eigenes Können einzusetzen um anderen zu helfen.

Unter der Leitung von Sabrina Ehler (DRK Melle) und Hela Bildau (DRK Stade) fand im ersten Novemberwochenende solch ein Seminar statt, es richtete sich an alle die das Rote Kreuz noch kennen lernen wollten, egal ob ehren- oder hauptamtliche Mitglieder.

Bildliche Darstellung: Im DRK ist für alle ein Platz. (Grafik: Rotes Kreuz)

Bildliche Darstellung: Im DRK ist für alle ein Platz. (Grafik: Rotes Kreuz)

Dieses Seminar fand in relativ kleiner Runde statt – neun Teilnehmer waren Samstag und Sonntag im DRK-Zentrum dabei. Alle sind seit Jahren Mitglieder im Roten Kreuz, einer davon frisch aus dem Jugendrotkreuz. Es wurden gemeinsame Erfahrungen und Erinnerungen ausgetauscht, über den berühmten Tellerrand geschaut und die ein oder andere Wissenslücke gefüllt.

Ein weiteres Rotkreuzeinführungsseminar wird es am im März 2012 geben.

Gebäudebrand – zwei verletze Personen

“Alarm für einen Rettungswagen der SEG-5″, tönte die Stimme aus dem Lautsprecher…

Blaulicht

Symbolfoto: Arno Bachert / pixelio.de

Um 01:23 Uhr alarmierte die Rettungsleitstelle die Feuerwehren Markendorf, Tittingdorf und Melle-Mitte zu einem Gebäudebrand. In einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines Reihenhauses an der Buertonstraße war im Wohnzimmer ein Brand ausgebrochen. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr retteten sich die Bewohner nach draußen. Der Feuerwehr gelang es schnell den Brand rasch zu löschen. Eine Bewohnerin der betroffenen Wohnung wurde durch die Rauchgase verletzt, eine weitere Bewohnerin des Hauses stand unter Schock. Nach der notärztlichen Versorgung wurden beide durch Rettungswagen in das Christliche Klinikum Melle transportiert-

Kräfte Rettungsdienst & SEG:

MANV 2 im Gesundheitszentrum Bad Laer

Zu einem Massenanfall von Verletzten kam es am Montag gegen ca. 13:30 Uhr, nachdem eine Chemikalie ausgelaufen war. In Folge dessen wurden drei Rettungswagen, zwei Notarztfahrzeuge, der leitende Notarzt, der Org. Leiter Rettungsdienst, die Schnelleinsatzgruppen 4, 5, 6, 7 und 11, sowie die SEG´n FüKom Mitte und Süd (62 Einsatzkräfte Rettungsdienst) alarmiert.

Foto: Michael Hehmann / NOZ.de

Foto: Michael Hehmann / NOZ.de

Die ca. 130 Patienten wurden von der Feuerwehr aus dem Gebäude geführt und dekontaminiert, anschließend durch den Rettungsdienst gesichtet (65 % Kat. grün, 35 % gelb), betreut und behandelt. Begründet durch die hohe Patientenzahl wurde im späteren Verlauf MANV 4 festgelegt. Der Gefahrstoff wurde durch die Feuerwehrkräfte gebunden.

Aufgrund der Einsatzdauer wurden die Einsatzkräfte vor Ort durch ein Feldküchenteam verpflegt.

Um etwa 18:30 Uhr war der Einsatz für die letzten Kräfte der DRK Kreisbereitschaft Melle beendet.

 

Aus Melle kamen neben einem Notarztfahrzeug mit zwei Notärzten die folgenden Fahrzeuge des Einsatzzuges:

1 x Rettungswagen, 1 xKrankenwagen, 1 x Einsatzleitwagen (als Führungsmittel für die Einsatzleitung Rettungsdienst), 3 x Manschaftswagen, 1 x Kommandowagen und der MANV-Anhänger.

 

Bericht auf NOZ.de

Bericht auf NWM-TV.de

Bericht auf OS1.TV

Bericht auf OSF1.TV

 

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