Kleidersammlung des DRK Melle

Am 11.04. sind die Helfer der Bereitschaft wieder ab 08.30 Uhr zur Frühjahrsaltkleidersammlung in Melle und den Meller-Ortsteilen unterwegs. Zur Zeit verteilen unsere Helfer die Tüten in den einzelnen Ortsteilen und in Melle. Da wir nicht alle Häuser erreichen können, nutze Sie auch gern die Tüten die an zentralen Stellen wie z.B. in Verbrauchermärkten ausgelegt wurden. Falls Sie keine Tüten bekommen haben sollten, dürfen Sie die Bekleidung natürlich gern auch in anderen Säcken an die Straße stellen.

Kleidersammlung 11.04.201522032015

Mit Ihrer Kleiderspende unterstützen Sie die vielfältigen Aufgaben des DRK Kreisverbandes Melle.

Hier ein Link mit weiterführenden Informationen zur Kleiderspende im DRK Kreisverband:

http://drk-melle.de/nc/spenden/kleiderspende.html?sword_list%5B0%5D=kleidersammlung

 

PSNV Grundlehrgang in Melle

Vom 21.03.-22.03.2015 fand in den Räumlichkeiten der Bereitschaft in Melle ein PSNV Grundlehrgang über 18 Unterrichtsstunden statt.

Insgesamt 17 Teilnehmer aus 3 Kreisverbänden und den Unterschiedlichsten Fachdiensten (Betreuungsdienst, Sanitätsdienst, Technik und Sicherheit sowie dem Kreisauskunftsbüro) nahmen an der Ausbildung teil.

PSNV steht für Psychosoziale Notfallversorgung. In dem Grundlehrgang werden den Helfern aller Fachdienste zu dem Thema sensibilisiert und dahingehend geschult die ersten Anzeichen bei sich und anderen Helfern oder Betroffenen frühzeitig zu erkennen und die nötigen Maßnahmen zu ergreifen.

Dieser Grundlehrgang ist Bestandteil der Grundausbildung aller Helfer in den Bereitschaften des DRK.

8 neue Sanitäter für den Kreisverband Melle

Am 15 März fand in der Unterkunft des Kreisverbandes die erste Nachprüfung zum Sanitätslehrgang aus Dezember 2014 statt. Ergänzt wurden die “Prüflinge” durch ein paar “alte Hasen” die noch den Sanitätslehrgang nach altem Muster absolviert hatten und nun, durch ablegen der Prüfung, auch nach der neuen Ausbildungsordnung die Bezeichnung Sanitäter führen dürfen.

Vielen Dank für die Unterstützung der Mimen und der Prüfungskommission die sich an diesem Tag wieder einmal Zeit für uns genommen haben und die Prüfung in den unterschiedlichen Szenarien abgenommen haben.

Den 8 neuen/alten Sanitätern viel Spaß bei der Arbeit!

Rettungsdienstliche Absicherung der Feuerwehr

14 Februar 2015. 03:40 Uhr. Alarm für die SEG 5. RD Bereitstellung nach Altenmelle zu einem Ölbeckenbrand bei einem örtlichen Federnwerk. Um 03.44 rückte der erste MTW nach Melle aus. Um 03:51 Uhr rückte der erste RTW aus Riemsloh und um 03:53 zeitgleich der zweite RTW und der ELW aus Melle aus. An der Einsatzstelle angekommen übernahmen der RTW 1 und der RTW 2 primär die Absicherung der Feuerwehreinsatzkräfte. Im laufe des Einsatzes der für unsere Kräfte gegen 06:00 Uhr (ELW um 05:15 Uhr) beendet war, wurden zwei Feuerwehrkräfte ambulant versorgt.

Artikel Nord-West Media: http://www.nwm-tv.de/index.php?article_id=54&news=6358

 

Übungsabend mit Realalarmierung

Am 28.01. fand unser regulärer Zugdienstabend statt. Auf dem Programm: Suche und Rettung von Personen in schwer zugänglichen Räumen. Suche und Rettung teilweise unter Atemschutzregeln (Maske/Filter oder Pressluftatmer) Dazu hatte uns die Werkfeuerwehr Westland/Assmann ihren Übungskeller zur Verfügung gestellt. Vor der eigentlichen Übung stand allerdings eine kleine Kolonnenfahrt an. Dazu versammelten sich die Kräfte in Melle am DRK Zentrum und fuhren dann nach der Befehlsausgabe mit kurzer Übungslage mit Gästen der Rettungshundestaffel des DRK Osnabrück Stadt und dem THW Bünde in Kolonne nach Westerhausen zum eigentlichen Übungsraum. Nach kurzer Einweisung durch Vertreter der Werkfeuer begann unter Leitung des st. Zugführer die Übung. 3 Mitglieder unserer Übungsfamilie “Rot” (drei Übungspuppen) mussten im Übungskeller gefunden und gerettet werden.

Der zweite Übungsdurchgang unter PA (Presssluftatmer) musste dann allerdings wegen eines Realalarms abgebrochen werden. Die SEG 5 Rettung und Transport des Kreisverbandes Melle wurde zu einem schweren Verkehrsunfall auf die A33 Bereich Borgloh gerufen. Innerhalb weniger Minuten waren 2 RTW, 1 KTW, 1 MTW und der ELW qualifiziert besetzt und wieder ausgerüstet. In Marschkolone machte sich die SEG bei glatten Straßen auf den Weg in Bereitstellungsraum. Ein weiterer KTW rügte vom Standort mit weiteren 3 Helfern aus. Da die SEG entsprechend stark ausrücken konnte blieb ein MTW Rettung der sich parallel auf einem Sandienst befand mit 3 Helfern auf Bereitschaft und beendete den Sanitätsdienst wie geplant.

Im Bereitstellungsraum angekommen entspannte sich die erst unübersichtliche Lage an der Unfallstelle und wir brauchten nicht mehr tätig zu werden.

Link zum VU von Nord-West Media:  http://www.nwm-tv.de/index.php?article_id=2&news=6294

Fotos Übungsabend:

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Frohe Weihnachten!

Die Kreisbereitschaftsleitung des DRK Kreisverbandes Melle e.V. wünscht allen Unterstützern und Lesern sowie allen an unserer Arbeit interessierten Mitbürgern ein frohes und ruhiges Weihnachtsfest.

Ein ganz besonderer Dank gilt natürlich allen unseren ehrenamtlich tätigen Helfern und Helferinnen sowie besonders deren Familien!

 

240 Blutspender bei der Weihnachtsblutspende

Trotz des allgegenwertigen “Weihnachtsstresses” fanden wieder viele Spender am Tag vor Heiligabend den Weg zu ins DRK Zentrum um Blut zu spenden.

Insgesamt konnten wir am Ende des Tages 240 Blutspender zählen die in der Zeit von 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr zum alljährlichen Weihnachtsblutspenden der Bereitschaft ins DRK Zentrum gekommen sind.

Auch im Namen des DRK Blutspendedienstes möchten wir uns bei allen Spendern und ehrenamtlichen Helfern für die Unterstützung bedanken!

Jens Walkenhorst

14 neue Sanitäter beim DRK für die Stadt und den Landkreis Osnabrück

In der Zeit vom 14.11. bis 20.12.2014 fand in Melle ein Sanitätslehrgang für ehrenamtliche Einsatzkräfte aus den DRK Kreisverbänden Melle, Osnabrück Stadt und Osnabrück Land statt.

Unter der Leitung von Melanie Schelle und Dominik Linge trafen sich die Helfer an insgesamt 4 Wochenenden jeweils um gemeinsam den Stoff zu erlernen und für die Abschlussprüfung zu üben.

Damit umfasste die Ausbildung mehr als 48 Stunden theoretischen Unterricht und 16 Stunden praktischer Maßnahmen.

Neben den theoretischen Hintergründen gab es eine Menge Zeit die notwendigen Handgriffe für eine Wiederbelebung inklusive Nutzung eines AED (Automatischer, externer Defibrillator) und des speziellen Larynxtubus zur Sicherung der Atemwege zu üben. Die Versorgung von schwerverletzten Personen mit mehrfachen Verletzungen wir Wirbelsäulenschädigungen und gleichzeitigen starken Blutungen und Kopfverletzungen (Traumamangement) standen ebenso auf dem Lehrplan wie die die Versorgung von internistischen Problemen wie Asthmaanfällen, Herzinfarkten oder Bewußtlosigkeiten.

All das und noch eine Reihe weitere Fähigkeiten mussten die Teilnehmer am 21. Dezember am Prüfungstag der Prüfungskommission bestehend aus einer Notärztin mehreren Lehrrrettungsassistenten und Ausbildern in drei praktischen Fallbeispielen und einer schriftlichen Prüfung unter Beweis stellen.

Einzeln und in zweier Teams absolvierten die Lehrgangsteilnehmer ab 09.00 Uhr die Prüfungsstationen bis gegen 16.00 Uhr die Ergebnisse feststanden.

Insgesamt 14 Teilnehmer haben alle Prüfungsteile bestanden und stehen den ehrenamtlichen Einheiten des DRK aus Melle, Osnabrück Stadt und Osnabrück Land zur Verfügung.

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Text und Fotos: Jens Walkenhorst

Großübung im Stahlwerk Georgsmarienhütte

Am letzten Samstag haben Helfer der DRK Kreisbereitschaft Melle an einer Großübung des DRK Kreisverbandes Osnabrück Land im Stahlwerk Georgsmarienhütte teilgenommen.

Wir waren mit 2 Rettungswagen, 1 Krankenwagen und 9 Einsatzkräften unseres Einsatzzuges aus den Bereitschaften Buer, Melle-Mitte und Riemsloh beteiligt. Da unsere Aufgabe bei der Übung die Darstellung des Regelrettungsdienstes war, hatten wir auch eine Notärztin mit dabei.

Das Szenario sah eine Explosion in der Sandstrahlanlage mit anschließendem Brand und einer unbekannten Anzahl von verletzten oder betroffenen Mitarbeitern vor. Dabei nahmen am Samstag über 130 Einsatzkräfte mit über 30 Fahrzeugen an der Übung teil. Neben der Werkfeuerwehr Georgsmarienhütte GmbH der Freiwiliige Feuerwehr Georgsmarienhütte, nahmen Helfer des DRK Kreisverband Osnabrück Land und Helfer der DRK Kreisbereitschaft Melle teil.

Direkt nach dem Alarm für die Werkfeuerwehr Georgsmarienhütte GmbH fuhren unsere Fahrzeuge im 2 Minutentakt zur Einsatzstelle. Wir hatten die Aufgabe den Regel-Rettungsdienst darzustellen. So war unsere RTW 1 das ersteintreffende Fahrzeug. Die Besatzung aus Rettungsassistent und Notarzt nahmen sofort eine erste Lageerkundung vor und gaben Rückmeldung an die Rettungsleitstelle, die sofort massiv Kräfte nach alarmierte. Nun begannen wir mit der ersten Sichtung aller Verletzter!                             – Bei einer Sichtung wird die Schwere der Verletzung eines jeden Patienten festgestellt, um dann gezielt nach Priorität eine Reihenfolge für die Behandlung festzulegen. Dabei werden zuerst die Schwerstverletzten und zum Schluss die Leichtverletzten behandelt. Eine Sichtung darf pro Patient max.30-60 Sek. dauern.-   Die nachfolgenden Kräfte wurden von uns gezielt zu den Patienten mit hoher Priorität geführt und die Leichtverletzten wurden an unserem RTW gesammelt, sodass hier eine Patientenablage entstand. Die ersten 3 Patienten die auf Grund ihrer Verletzung einen Soforttransport benötigten waren innerhalb von 20 Minuten nach Alarmierung auf dem Weg in ein Krankenhaus.

Die beiden Einsatzzüge des DRK KV Osnabrück Land, errichteten parallel einen sogenannten Behandlungsplatz 50 - ein BHP50 kann 50 verletzte Patienten pro Stunde behandeln. Der Aufbau eines solchen BHP50 dauert in der Regel >1 Stunde und umfasst mehr als 10 Zelte -

Nach der Meldung “Einsatzbereitschaft des BHP50″ wurden alle übrigen 17 von insgesamt 20 Patienten von der Patientenablage zum BHP verbracht. Hier wurden Sie soweit behandelt und stabilisiert das ein koordinierter Abtransport in Krankenhäuser erfolgen konnte. Nach dem Abtransport des letzten Patienten war Übungsende.

Im Anschluss gab es nach einer kurzen Ansprache ein gemeinsames Mittagessen, bei dem die Kameradschaftspflege ganz oben stand. Die Helfer der verschiedenen Organisationen nahmen die Möglichkeit war die verschiedenen Kameraden näher kennen zu lernen und mit ihnen fachsimpeln zu können. Dieses persönliche Kennenlernen wärend und nach einer Übung ist sehr wichtig, um bei späteren Einsätzen besser miteinander arbeiten zu können!

Wir danken der Werkfeuerwehr Georgsmarienhütte GmbH und dem DRK Kreisverband Osnabrück Land für die Möglichkeit der Teilnahme.

Vielen Dank dem KV Osnabrück Land für die Übungseinladung!

Übergabe Patient an BHP

Übergabe Patient an BHP

Fotos: N:Walter

Weitere Beiträge zur Übung finden Sie hier:

NOZ-Artikel

 

Reitjagd Buer 2014: Schwierige Bodenverhältnisse, mehrere Stürze und zwei verletzte Reiter

Die DRK Kreisbereitschaft war dieses Wochenende wieder sehr aktiv!

Am Sonntag den 31.08.2014 sorgte die Bereitschaft Buer für die medizinische Absicherung bei der Reitjagd des ländl. Reit- und Fahrvereins Buer.

Vom Hof Backhaus ging es östlich um Buer herum.

Man ritt über Felder und Wiesen, überquerte Straßen und hier und dort war ein Sprung für die Reiter aufgebaut. Dabei ritten die Fährtenleger voraus und die Beagle-Meute aus Warendorf folgte dieser Spur. Im Schlepptau hatten Sie die drei Reitergruppen, gestaffelt nach Erfahrung und Können. Dabei freuten sich die Veranstalter über eine rege Beteiligung trotz des schlechten Wetters der vergangenen Tage. Rund 60 Reiter folgten der Beagle-Meute bei sehr schwierigen Bodenverhältnissen. Schon beim ersten Hinderniss stürzten zwei Reiter, die sich aber sofort aufrappelten und schnell wieder ihre Pferde bestiegen.

Zwischenhalali war beim Hof Niermann in Barkhausen-Buer.

Hier stürzten leider zwei weitere Reiter bei einem Sprung über eine Hecke und verletzten sich. Dabei hatten Sie großes Glück, denn das eine Pferd ist am Sprungende auf das Hinterteil des anderen aufgesprungen. Zum Glück wurde keiner der beiden Reiter vom Körper eines Pferdes direkt getroffen. Wir transportierten beide in ein Krankenhaus.

Ein Reiter fiel genau auf das Brustbein und klagte über Schmerzen. Da wir zusätzlich zu den Schmerzen einen unrythmischen Herzschlag feststellten, der laut Patient nicht bekannt sei, war ein Transport ins Krankenhaus zwingend erforderlich. Er konnte dieses nach 24h Überwachung bereits wohlbehalten verlassen. Eine Reiterin wurde auf Grund von Kreislaufproblemen und eines “Schleudertraumas” eingeliefert, jedoch konnte Sie das Krankenhaus bereits am selben Abend verlassen.

Wir möchten aber betonen, dass alle Stürze “normale” Reitunfälle waren. Sie hatten nichts mit den schwierigen Bodenverhältnissen zu tun. Der Veranstalter selber legte großen Wert auf die Sicherheit und hatte schon im Vorfeld die Strecke entsprechend entschärft. So entfiel z.B. der Ritt durch den Wassergraben, der auf Grund der Bodenverhältnisse zu gefährlich gewesen wäre. Auch startete die Veranstaltung nach dem Zwischenhalali erst als unser Rettungswagen wieder vor Ort war. Die Zusammenarbeit war hervorragend.

Nach einer Stärkung der Reiter mit Kaffee und Kuchen am Hof Niermann ging es quer durch den Wald nach Hustädte. Von dort aus ging es dann ohne Komplikationen wieder zurück zum Hof Backhaus.

 

Wir wünschen den beiden verletzten Reitern eine schnelle Genesung und danken dem ländlichen Reit- und Fahrverein für die gute Zusammenarbeit.

Bilder K.-J. Hartsch

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