Zahlreiche Patientenversorgungen bei der 1. Mai-Party
Um neun Uhr versammelten sich die Führungskräfte der Polizei, der Feuerwehr und das DRK um eine gemeinsame Einsatzbesprechung durchzuführen. Zu Gast waren auch Caritas und Diakonie, welche an beiden Behandlungsplätzen für Beratungsgespräche mit den Eltern und Jugendlichen zur Verfügung standen.
Das DRK richtete zwei Einsatzabschnitte ein. Auf dem Parkplatz am Weberhaus wurde ein großer Behandlungsplatz eingerichtet, hier konnten zeitgleich zwei intensivpflichtige Patienten (Sichtungskategorie rot), zwei mittelschwerverletzte Patienten (Sichtungskategorie gelb), sowie vier leichtverletzte Patienten (Sichtungskategorie grün) erstversorgt und behandelt werden. Außerdem wurden an diesem Standort drei Rettungswagen und vier Krankenwagen stationiert, welche zwischen dem Behandlungsplätzen und dem Krankenhaus pendelten. Weiterlesen
2. Meller Entenrennen des Lions Club
Am leider verregneten 5 Mai veranstaltete der Lions Club Melle das 2.Meller Entenrennen auf der Else. Die knapp 6000 quitschgelben Entchen starteten unter notarieller Aufsicht pünktlich um 11:00 Uhr an der Brücke der Westumgehung. Trotz Regenschauer fanden sich viele Entenpaten und Zuschauer in Regenfester Kleidung und Gummistiefeln zum Start ein. Nach dem geglückten Start ging es dann im Ententempo neben den wellentrotzenden gelben „Tierchen“ Richtung Ziel. Begleitet wurden die Zuschauer von Kräften des DRK, die sich für die sanitätsdienstliche Absicherung bereithielten. Unterstützt wurden sie dabei von Helfern der Freiwilligen Feuerwehr Melle-Mitte, der Jugendfeuerwehr Melle-Mitte, dem THW und der DLRG. Zu einer kleinen Schrecksekunde kam es, als eines der Begleitboote in den Fluten der Else unterging. Doch durch schnelles Eingreifen konnten alle Insassen zum größten Teil trockenen Fußes ans Ufer geholt werden.
Informationen zur 1.Mai-Party 2012
Das Rote Kreuz wird am Dienstag, dem ersten Mai 2012 wieder mit zahlreichen Sanitätskräften im Einsatz sein. Rund 30 Kräfte werden beim Weberhaus und am DRK-Zentrum im Einsatz sein.
Falls Sie Angehörige nach einer ambulanten Behandlung abholen möchten fahren Sie bitte das DRK-Zentrum an der Bismarckstraße an. Alle Patienten, welche nicht in die Veranstaltung entlassen werden können, transportieren unsere Einsatzkräfte in die Räumlichkeiten des DRK. Die Straße “Weberhaus”, welche zur Weberhauswiese führt, wird auch in diesem Jahr für private Kraftfahrzeuge gesperrt sein!
Kind mit Fahrrad vom PKW erfasst
Drei Mitglieder des DRK waren am in einem Einsatzfahrzeug von Riemsloh unterwegs nach Melle, als sie in Höhe des Supermarktes an der Herforder Straße einen PKW und davor enorm viele Menschen entdeckten. Bei dem Versuch den PKW und die Personen zu umfahren sahen sie ein Fahrrad vor dem PKW, welches enorme Schäden aufwies.
Sofort wurde die Unfallstelle abgesichert, während ein Sanitäter sich einen Überblick verschaffte. Ein etwa zwölf Jahre alter Junge wurde mit Fahrrad vom Auto erfasst und lag einige Meter weiter auf der Straße. Wenige Sekunden später wurde die Rettungsleitstelle mittels Funk informiert und ein Notarzt und Rettungswagen nachgefordert.
Die ausgebildeten Sanitäter begannen sofort mit der Erstversorgung des Kindes. Wenig später traf der Notarzt ein, welcher über die Symptome und Verletzungen informiert wurde. Eine weitere Behandlung erfolgte im Rettungswagen mit dem der Junge schließlich in ein Meller Krankenhaus transportiert wurde.
Unfallzeitpunkt: Samstag,. 24.03.12, ca. 21:45 Uhr
Kathrin Renzenbrink und Mirco Bredenförder wurden „Mensch Melle“
Die beiden „Menschen Melle 2012“ heißen Kathrin Renzenbrink und Mirco Bredenförder. Sie verkörpern – wie auch die anderen acht Kandidaten und darüber hinaus viele weitere engagierte Meller Menschen – Werte, auf die Laudator Michael Rummenigge sein besonderes Augenmerk legte.
Die für den ehemaligen Profifußballer so wichtigen Eigenschaften heißen: Disziplin, Respekt, Anstand, Pünktlichkeit und Ehrlichkeit. Das wurde bei seiner Laudatio auf die beiden Gewinner der Kür zum „Mensch Melle“ deutlich.
„Wir wollen nicht nur über die Großen sprechen, sondern auch über diejenigen, die sich im Verborgenen engagieren“, sagte der ehemalige Fußballprofi. Ohne Ehrenamtliche würde vieles nicht so funktionieren, wie es funktioniert. Weiterlesen
Gefährlicher Spaß auf dem Eis – Eisrettung
Vergangenen Samstag befuhren mehrere Schlitschuhläufer das Regenrückhaltebecken hinter dem Firmengebäude der Firma GlaWel in Altenmelle. Gegen 14 Uhr ereilte die Rettungsleitstelle dann ein Notruf, ein Ehepaar sei in das Wasser eingebrochen. Wenig später trafen Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Altenmelle, des DLRG und des DRK Melle ein. Zum Glück war alles nur ein Übungsszenario für die Einsatzkräfte.
Die Kräfte der Feuerwehr bauten umgehend einen Steckleitersatz auf und schoben diese über die Eisfläche. Anschließend konnten zwei Einsatzkräfte über die Leiter zu der eingebrochenen Person gelangen. Bereits Bewusstlos wurde der Mann auf ein Steckleiterteil gelegt um darauf an Land gezogen zu werden. Dieser Versuch wurde mit einer Schleifkorbtrage und einem Spineboard wiederholt, um im Ernstfall auf das geeignetste Equipment zurückgreifen zu können. Stefan Klaphecke (stv. Ortsbrandmeister FW Altenmelle) berichtete im zwischenzeitlichen Feedback, dass das Steckleiterteil am schnellsten über das Eis gezogen werden kann.
An Land wurde der Patient auf die Schleifkorbtrage umgelagert und vom Rettungsdienst entkleidet um weiteres auskühlen durch die durchnässte Kleidung zu verhindern. Nach weiteren wärmenden Maßnahmen und der Stabilisierung der Herz-Kreislauf-Verhältnisse wurde der Patient von Feuerwehr und DRK über eine enge Treppe zum Rettungswagen getragen. Es folgte ein schneller Transport in die nächste Klinik.
Die Arbeit von Feuerwehr und DLRG war allerdings noch nicht beendet. In das Eis wurde ein Loch mit einer Säge geschnitten, hier stieg ein Rettungstaucher in das Wasser um die vermisste Frau zu suchen. Der Taucher konnte die Person unter dem Eis finden. Leider jedoch sah das Übungsdrehbuch vor, dass die Person nur noch tot geborgen werden konnte.
- Verschiedene Rettungstechniken wurden verwendet bzw. getestet.
- Mit vereinten Kräften Transportierten Feuerwehr und DRK den Patienten zum Rettungswagen.
- Eingebrochene Person im vereisten See bei 4 Grad kaltem Wasser.
- Die Rettungsdienstkräfte vom DRK übernahmen den Patienten an Land.
- Die Retter mussten auf einer Leiter das eigene Gewicht verlagern um nicht selbst einzubrechen.
- Auch die Retter mussten sich warm anziehen, bei Wind und …
- … -5 Grad kaltem Wind zogen Sie die Person aus dem Wasser.
Fotos und Text: J.Meyer / 11.02.2012
Wahl zum „Mensch Melle 2012“ – Kreisbereitschaftsleiterin nominiert
Nach der erfolgreichen Wahl zum Mensch Melle 2011 im letzten Jahr, hat der Verein „Semper Melle“ auch in diesem Jahr wieder eine neue Wahl zum „Mensch Melle“ organisiert. Der Verein versteht sich als ein Zusammenschluss von Meller Bürgern die Ihre Heimatstadt auf unterschiedlichsten Gebieten voranbringen wollen. Das Spektrum reicht von Impulsen beim Stadtmarketing, bei sozialen und wirtschaftlichen Themen, beim Kulturleben bis hin zu ethischen Fragen.
Zuerst wurden von „Semper Melle“ die Leser des Meller Kreisblattes aufgefordert Vorschläge für den „Mensch Melle 2012“ zu machen.
Gesucht wird je eine Frau und ein Mann, der / die in irgendeiner Form etwas Herausragendes für Melle und seine Bewohner getan haben. Ehrenamtliches Engagement oder eine herausragende berufliche Tätigkeit oder Idee standen dabei gleichberechtigt nebenbei.
Aus den vielen Vorschlägen wurden dann je 5 Frauen und 5 Männer ausgewählt die in den letzten Tagen im Meller Kreisblatt einzeln vorgestellt wurden.
Unter den 5 ausgewählten Frauen befindet sich auch unsere Kreisbereitschaftsleiterin Kathrin Renzenbrink.
Nun ist die Vorstellungsphase beendet und die Abstimmungen zum „Mensch Melle 2012“ läuft noch bis zum 12. Februar.
Abgestimmt werden kann per Post, per Telefon, per SMS, per Email und per Abstimmungscoupon im Meller Kreisblatt. Genauere Information dazu finden sich in den beiden angefügten Artikeln aus dem Meller Kreisblatt.
Gekürt werden die Gewinner während einer großen Galaveranstaltung im „Forum Melle“ am 25. Februar.
Also: Daumen und abstimmen.
Übersicht aller Bewerber Vorstellung von Kathrin Renzenbrink im Meller Kreisblatt
12 Personen nach Nikolausparty in Bad Iburg im Krankenhaus
Eine Nikolausparty im Bad Iburger Ortsteil Sentrup endete am 2. Advent tragisch.
Am 04.12.2011 kam es nach einer Schlägerei zu einem Pfeffersprayeinsatz. Durch das großflächig verteilte Pfefferspray wurden auch Unbeteiligte verletzt. In Folge dessen wurde um 00:10 Uhr Alarm für Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Zu diesem Zeitpunkt waren 10 Verletzte gemeldet, daraufhin löste die Rettungsleitstelle MANV-1-Alarm aus. Während sich die überwiegenden Kräfte noch auf der Anfahrt befanden, erhöhte sich die Zahl der verletzten Personen auf eine unbestimmt höhere Zahl, sodass auf MANV-2-Stufe erhöht und weitere Kräfte alarmiert wurden.
Das DRK Melle war mit 12 Einsatzkräften, einem Einsatzleitwagen, einem Rettungswagen, zwei Krankenwagen, sowie einem Kommandowagen und dem “Anhänger Rettung” innerhalb weniger Minuten vor Ort. Die Rettungs- und Krankenwagen wurden zur Behandlung und dem Transport in umliegende Kliniken eingesetzt. Der Einsatzleitwagen wurde als Meldekopf im Bereitstellungsraum eingesetzt.
Insgesamt wurden 12 Patienten durch eingesetzte Rettungsdienstkräfte in Krankenhäuser transportiert. Das Verletzungsmuster beschränkte sich größtenteils auf Augen- und Atemwegsreizungen.
Einsatzende war gegen 05:00 Uhr morgens.
Fachwerkhaus nach Feuer: Totalschaden
Am frühen Sonntag morgen wurde die Teilkomponente Sanität des DRK Einsatzzug Melle mit dem Stichwort “Gebäudebrand” alarmiert. Ein Anwohner wurde auf das Feuer durch Brandgeräusche aufmerksam und alarmierte telefonisch die Feuerwehr- & Rettungsleitstelle.
Beim Eintreffen der ersten Feuerwehr- und Rettungsdienstkräfte befand sich der Fachwerkkotten bereits im Vollbrand. Schnell stellte sich heraus, dass das Gebäude nicht bewohnt wurde und daher keine Personen im Gebäude waren. Die Aufgaben der DRK-Einsatzkräfte beschränkten sich daher auf die Absicherung der Feuerwehreinsatzkräfte während der Löscharbeiten. Weitere in Bereitstellung stehende Fahrzeuge und Einsatzkräfte mussten daher nicht ausrücken.

Ein Anwohner wurde durch verdächtige Geräusche auf das Feuer aufmerksam und informierte die Rettungsleitstelle, diese löste Sirenen- und Funkmeldealarm für Feuerwehr und Rettungsdienst aus. Foto: Jürgen Krämer / NOZ.de
Trotz des großangelegten Einsatzes an dem etwa 70 Feuerwehrleuten, 8 DRK-Einsatzkräfte und Brandermittler der Polizei beteiligt waren, entstand an dem zurzeit unbewohnten Gebäude Totalschaden. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden noch während der Löscharbeiten aufgenommen.
Alarmzeit: 01:46 Uhr / 13.11.2011
Alarmstichwort: Gebäudebrand
Kräfte:
- Rettungswagen 1 (DRK Einsatzzug Melle)
- Rettungswagen 2 (DRK Rettungswache Melle)
- Einsatzleitwagen 1 (DRK Einsatzzug Melle)
- Mannschaftswagen Rettung (DRK Einsatzzug Melle) mit Anhänger “MANV”
Auf den Spuren vom Rotkreuz-Gründer Henry Dunant
Die Schlacht von Solferino im Jahre 1859 gilt als Auslöser für die weltweite Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung. Der eher zufällig anwesende Kaufmann Henry Dunant ist von der Not und dem Elend der auf dem Schlachtfeld Verwundeten tief erschüttert und organisiert mit Dorfbewohnern zivile Hilfe.
Im Rotkreuzeinführungsseminar begeben sich die Teilnehmer auf die Spuren Henry Dunants lernen seine Idee zu verstehen und erkennen, welch weitreichende Folgen diese hat. Bildlich dargestellt und besprochen werden auch die sieben Rotkreuz-Grundsätze, außerdem werden die Worte “Föderation” und “IKRK” (Internationales Komitee vom Roten Kreuz) mit Leben gefüllt. Es besteht die Möglichkeit das Rote Kreuz in seiner Vielfältigkeit zu sehen und zu erkennen, dass es für jeden einen Platz gibt sein eigenes Können einzusetzen um anderen zu helfen.
Unter der Leitung von Sabrina Ehler (DRK Melle) und Hela Bildau (DRK Stade) fand im ersten Novemberwochenende solch ein Seminar statt, es richtete sich an alle die das Rote Kreuz noch kennen lernen wollten, egal ob ehren- oder hauptamtliche Mitglieder.

Bildliche Darstellung: Im DRK ist für alle ein Platz. (Grafik: Rotes Kreuz)
Dieses Seminar fand in relativ kleiner Runde statt – neun Teilnehmer waren Samstag und Sonntag im DRK-Zentrum dabei. Alle sind seit Jahren Mitglieder im Roten Kreuz, einer davon frisch aus dem Jugendrotkreuz. Es wurden gemeinsame Erfahrungen und Erinnerungen ausgetauscht, über den berühmten Tellerrand geschaut und die ein oder andere Wissenslücke gefüllt.
Ein weiteres Rotkreuzeinführungsseminar wird es am im März 2012 geben.

















