12 Personen nach Nikolausparty in Bad Iburg im Krankenhaus

Eine Nikolausparty im Bad Iburger Ortsteil Sentrup endete am 2. Advent tragisch.

Am 04.12.2011 kam es nach einer Schlägerei zu einem Pfeffersprayeinsatz. Durch das großflächig verteilte Pfefferspray wurden auch Unbeteiligte verletzt. In Folge dessen wurde um 00:10 Uhr Alarm für Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Zu diesem Zeitpunkt waren 10 Verletzte gemeldet, daraufhin löste die Rettungsleitstelle MANV-1-Alarm aus. Während sich die überwiegenden Kräfte noch auf der Anfahrt befanden, erhöhte sich die Zahl der verletzten Personen auf eine unbestimmt höhere Zahl, sodass auf MANV-2-Stufe erhöht und weitere Kräfte alarmiert wurden.

Das DRK Melle war mit 12 Einsatzkräften, einem Einsatzleitwagen, einem Rettungswagen, zwei Krankenwagen, sowie einem Kommandowagen und dem “Anhänger Rettung” innerhalb weniger Minuten vor Ort. Die Rettungs- und Krankenwagen wurden zur Behandlung und dem Transport in umliegende Kliniken eingesetzt. Der Einsatzleitwagen wurde als Meldekopf im Bereitstellungsraum eingesetzt.

Insgesamt wurden 12 Patienten durch eingesetzte Rettungsdienstkräfte in Krankenhäuser transportiert. Das Verletzungsmuster beschränkte sich größtenteils auf Augen- und Atemwegsreizungen.

Einsatzende war gegen 05:00 Uhr morgens.

 

Fachwerkhaus nach Feuer: Totalschaden

Der Kotten brannte vollständig aus. Foto: Jürgen Krämer / NOZ.de

Der Kotten brannte vollständig aus. Foto: Jürgen Krämer / NOZ.de

Am frühen Sonntag morgen wurde die Teilkomponente Sanität des DRK Einsatzzug Melle mit dem Stichwort “Gebäudebrand” alarmiert. Ein Anwohner wurde auf das Feuer durch Brandgeräusche aufmerksam und alarmierte telefonisch die Feuerwehr- & Rettungsleitstelle.

Das Gebäude war zu diesem Zeitpunkt nicht bewohnt. Foto: Jürgen Krämer / NOZ.de

Das Gebäude war zu diesem Zeitpunkt nicht bewohnt. Foto: Jürgen Krämer / NOZ.de

 

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehr- und Rettungsdienstkräfte befand sich der Fachwerkkotten bereits im Vollbrand. Schnell stellte sich heraus, dass das Gebäude nicht bewohnt wurde und daher keine Personen im Gebäude waren. Die Aufgaben der DRK-Einsatzkräfte beschränkten sich daher auf die Absicherung der Feuerwehreinsatzkräfte während der Löscharbeiten. Weitere in Bereitstellung stehende Fahrzeuge und Einsatzkräfte mussten daher nicht ausrücken.

Ein Anwohner wurde durch verdächtige Geräusche auf das Feuer aufmerksam und informierte die Rettungsleitstelle, diese löste Sirenen- und Funkmeldealarm für Feuerwehr und Rettungsdienst aus. Foto: Jürgen Krämer / NOZ.de

Ein Anwohner wurde durch verdächtige Geräusche auf das Feuer aufmerksam und informierte die Rettungsleitstelle, diese löste Sirenen- und Funkmeldealarm für Feuerwehr und Rettungsdienst aus. Foto: Jürgen Krämer / NOZ.de

Trotz des großangelegten Einsatzes an dem etwa 70 Feuerwehrleuten, 8 DRK-Einsatzkräfte und Brandermittler der Polizei beteiligt waren, entstand an dem zurzeit unbewohnten Gebäude Totalschaden. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden noch während der Löscharbeiten aufgenommen.

Alarmzeit: 01:46 Uhr / 13.11.2011
Alarmstichwort: Gebäudebrand
Kräfte:

Auf den Spuren vom Rotkreuz-Gründer Henry Dunant

Henry Dunant (Grafik: DRK.de)

Henry Dunant (Grafik: DRK.de)

Die Schlacht von Solferino im Jahre 1859 gilt als Auslöser für die weltweite Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung. Der eher zufällig anwesende Kaufmann Henry Dunant ist von der Not und dem Elend der auf dem Schlachtfeld Verwundeten tief erschüttert und organisiert mit Dorfbewohnern zivile Hilfe.

Im Rotkreuzeinführungsseminar begeben sich die Teilnehmer auf die Spuren Henry Dunants lernen seine Idee zu verstehen und erkennen, welch weitreichende Folgen diese hat. Bildlich dargestellt und besprochen werden auch die sieben Rotkreuz-Grundsätze, außerdem werden die Worte “Föderation” und “IKRK” (Internationales Komitee vom Roten Kreuz) mit Leben gefüllt. Es besteht die Möglichkeit das Rote Kreuz in seiner Vielfältigkeit zu sehen und zu erkennen, dass es für jeden einen Platz gibt sein eigenes Können einzusetzen um anderen zu helfen.

Unter der Leitung von Sabrina Ehler (DRK Melle) und Hela Bildau (DRK Stade) fand im ersten Novemberwochenende solch ein Seminar statt, es richtete sich an alle die das Rote Kreuz noch kennen lernen wollten, egal ob ehren- oder hauptamtliche Mitglieder.

Bildliche Darstellung: Im DRK ist für alle ein Platz. (Grafik: Rotes Kreuz)

Bildliche Darstellung: Im DRK ist für alle ein Platz. (Grafik: Rotes Kreuz)

Dieses Seminar fand in relativ kleiner Runde statt – neun Teilnehmer waren Samstag und Sonntag im DRK-Zentrum dabei. Alle sind seit Jahren Mitglieder im Roten Kreuz, einer davon frisch aus dem Jugendrotkreuz. Es wurden gemeinsame Erfahrungen und Erinnerungen ausgetauscht, über den berühmten Tellerrand geschaut und die ein oder andere Wissenslücke gefüllt.

Ein weiteres Rotkreuzeinführungsseminar wird es am im März 2012 geben.

Gebäudebrand – zwei verletze Personen

“Alarm für einen Rettungswagen der SEG-5″, tönte die Stimme aus dem Lautsprecher…

Blaulicht

Symbolfoto: Arno Bachert / pixelio.de

Um 01:23 Uhr alarmierte die Rettungsleitstelle die Feuerwehren Markendorf, Tittingdorf und Melle-Mitte zu einem Gebäudebrand. In einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines Reihenhauses an der Buertonstraße war im Wohnzimmer ein Brand ausgebrochen. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr retteten sich die Bewohner nach draußen. Der Feuerwehr gelang es schnell den Brand rasch zu löschen. Eine Bewohnerin der betroffenen Wohnung wurde durch die Rauchgase verletzt, eine weitere Bewohnerin des Hauses stand unter Schock. Nach der notärztlichen Versorgung wurden beide durch Rettungswagen in das Christliche Klinikum Melle transportiert-

Kräfte Rettungsdienst & SEG:

MANV 2 im Gesundheitszentrum Bad Laer

Zu einem Massenanfall von Verletzten kam es am Montag gegen ca. 13:30 Uhr, nachdem eine Chemikalie ausgelaufen war. In Folge dessen wurden drei Rettungswagen, zwei Notarztfahrzeuge, der leitende Notarzt, der Org. Leiter Rettungsdienst, die Schnelleinsatzgruppen 4, 5, 6, 7 und 11, sowie die SEG´n FüKom Mitte und Süd (62 Einsatzkräfte Rettungsdienst) alarmiert.

Foto: Michael Hehmann / NOZ.de

Foto: Michael Hehmann / NOZ.de

Die ca. 130 Patienten wurden von der Feuerwehr aus dem Gebäude geführt und dekontaminiert, anschließend durch den Rettungsdienst gesichtet (65 % Kat. grün, 35 % gelb), betreut und behandelt. Begründet durch die hohe Patientenzahl wurde im späteren Verlauf MANV 4 festgelegt. Der Gefahrstoff wurde durch die Feuerwehrkräfte gebunden.

Aufgrund der Einsatzdauer wurden die Einsatzkräfte vor Ort durch ein Feldküchenteam verpflegt.

Um etwa 18:30 Uhr war der Einsatz für die letzten Kräfte der DRK Kreisbereitschaft Melle beendet.

 

Aus Melle kamen neben einem Notarztfahrzeug mit zwei Notärzten die folgenden Fahrzeuge des Einsatzzuges:

1 x Rettungswagen, 1 xKrankenwagen, 1 x Einsatzleitwagen (als Führungsmittel für die Einsatzleitung Rettungsdienst), 3 x Manschaftswagen, 1 x Kommandowagen und der MANV-Anhänger.

 

Bericht auf NOZ.de

Bericht auf NWM-TV.de

Bericht auf OS1.TV

Bericht auf OSF1.TV

 

Öffentlicher Auftritt bei Versammlung am Donnerstag

DRK-Katastrophenhelfer Claus Muchow

DRK-Katastrophenhelfer Claus Muchow wird mit dem Bambi in der Kategorie "Stille Helden" ausgezeichnet. Foto: Svenja Koch / DRK

Das DRK in Melle freut sich auf ein ganz besonderes Highlight auf der diesjährigen Mitgliederversammlung am Donnerstag dem 29. September um 19 Uhr: Der mit dem „Bambi“ in der Kategorie „Stille Helden“ 2010 ausgezeichnete Rotkreuzhelfer Claus Muchow , Schornsteinfeger aus Steinfurt, ist zu Gast in Melle und berichtet, unterlegt mit Bildmaterial, über seine weltweiten Einsätze in verschiedenen Katastrophengebieten.

Im Jahre 2010 hat er nach der Flutkatastrophe in Pakistan als Experte für Trinkwasser und Seuchenvorsorge in den Überschwemmungsgebieten gearbeitet. Auf Haiti baute er das mobile Rotkreuz-Hospital mit auf. Außerdem half er 2008 nach dem Erdbeben in China, nach dem Tsunami in Sri Lanka und bei der Cholera-Epidemie in Simbabwe.

Muchow gehört zum Stamm der 300 Katastrophenhelfer desDeutschen Roten Kreuzes, von denen die meisten in Deutschland einem gewöhnlichen Beruf nachgehen. Sie sind immer bereit nach spezieller Ausbildung, Nothilfe-Maßnahmen des Deutschen Roten Kreuzes, der größten Hilfsorganisation der Welt, kompetent zu unterstützen. Der Medienpreis Bambi des Burda-Verlages gehört zu den bedeutendsten Medienauszeichnungen. In diversen Kategorien wurden neben Muchow u.a. das Trainerteam des DFB um Bundestrainer Joachim Löw, der Sänger Udo Lindenberg und die Affenforscherin Jane Goodall ausgezeichnet.

Vorstand und Geschäftsführung des DRK-Kreisverbandes Melle freuen sich auf einen interessanten Abend und laden nicht nur alle alle 3300 DRK-Mitglieder, sondern auch interessierte Gäste zum Vortrag mit anschließender Aussprache in das DRK-zentrum an der Bismarckstraße 17 ein. Die nichtöffentliche Mitgliederversammlung findet im Anschluss etwa gegen 20 Uhr statt.

Um besser planen zu können, bittet das DRK um Anmeldung unter der

Telefonnummer.: 05422 / 96 246 – 0.

Textauszug aus dem Meller Kreisblatt.

Großeinsatz bei der Gesmolder Kirmes

Großaufgebot an Rettungsdienstpersonal wurde am späten Sonntagabend auf der Festmeile benötigt.
Blaulicht

Symbolfoto: Arno Bachert / pixelio.de

Die Kreisbereitschaft des DRK Melle sicherte wie auch bereits in den Vorjahren die Kirmes in Gesmold sanitätsdienstlich ab. Vor Ort waren mehrere Sanitäter tätig, ihnen standen jeweils ein Betreuungs- und Behandlungszelt sowie ein Einsatzleitwagen, ein Rettungs- und ein Krankentransportwagen zur Verfügung.

 

Bereits am Samstag verzeichnete die Einsatzleitung des DRK ein überdurchschnittlich hohes Behandlungs- und Transportaufkommen im Vergleich zu den Vorjahren. Bereits bis Sonntag mussten 14 Transporte in die umliegende Kliniken durchgeführt werden, dieses entspricht einem Anstieg des Einsatzaufkommens von etwa 65 Prozent innerhalb der ersten zwei Einsatztage gegenüber den Vorjahren an drei Tagen.

 

Auf der Festmeile der Gesmolder Kirmes blinkten am Sonntagabend aber nicht nur die Beleuchtung der zahlreichen Fahrgeschäfte. Mehrere Rettungswagen und Krankenwagen befuhren gestern gegen 21 Uhr auf dem Weg zu diversen dringenden Rettungseinsätzen die Gesmolder Straße mit Blaulicht und Sondersignal.

 

Kurz vor 21 Uhr erreichte die Rettungsleitstelle Osnabrück ein Notruf von einem Kirmesbesucher, ein Patient leide unter schwerer Atemnot. Zu diesem Zeitpunkt war bereits ein Team des DRK welches durch den Ortsbürgermeister Michael Weßler zum betreffenden Patienten gelotst wurde auf dem Weg zur Einsatzstelle. So wurde eine sofortige professionelle Versorgung durch unseren Rettungstransportwagen sichergestellt. Der betreffende Patient zeigte bei Eintreffen unserer Einsatzkräfte vital gefährdende Kreislaufparameter. Unsere Rettungswagenbesatzung sowie weitere Sanitäter behandelten den Patienten vor Ort und forderten eine Notärztin nach. Der Patient wurde im Anschluss an die notärztliche Versorgung durch einen Rettungstransportwagen der DRK Kreisbereitschaft Melle in eine nahegelegene Klinik verbracht. Im Verlauf des Einsatzes wurden auch die Angehörigen des Patienten durch Kräfte des DRK betreut.

 

Nur wenige Minuten später erhielt die Leitstelle einen weiteren Notruf über die Rufnummer 112 welcher umgehend an die DRK Einsatzleitung vor Ort vermittelt wurde. Eine Person war schwer gestützt und bedurfte ebenfalls dringend notärztlicher Behandlung.

 

Gleichzeitig benötigte eine weitere Person medizinischer Betreuung.

 

Insgesamt mussten das gesamte Personal der Rettungswache Melle (einNotarztfahrzeug und zwei Rettungswagen), ein Notarztfahrzeug aus dem Standort Harderberg zur sofortigen Behandlung der Patienten nachalarmiert werden. Zudem wurde die Schnelleinsatzgruppe 5 ( Teilkomponente Rettung & Transport) der DRK Kreisbereitschaft Melle alarmiert, um sicherzustellen, dass Personal für den Sanitätsdienst und eventuell weitere Versorgungen zur Verfügung steht!

 

Ein weitere Bericht folgt nach dem offiziellen Ende der Gesmolder Kirmes.

Medienvertreter wenden sich bei Fragen bitte an unsere Pressestelle.

Mach mit!

Wandertag Melle – nicht jeder hatte frei!

Notarzt Dr. Rainer Voß vor dem Flugzeug des Bundespräsidenten (auf dem Vorfeld des Flughafen Münster-Osnabrück)

Notarzt Dr. Rainer Voß vor dem Flugzeug des Bundespräsidenten. Foto: Dominik Linge / DRK

Sie arbeiten im Hintergrund und sorgen für unser aller Sicherheit und Wohlergehen. Man sieht sie nicht und trotzdem sind sie jederzeit zur Stelle um uns zu helfen. Die Rede ist von der Kreisbereitschaft des DRK Melle während des Wandertages.

Während des 111. Deutschen Wandertages, der in Melle statt fand, hatte das DRK allerhand zu tun. Doch nicht nur während der Veranstaltung gab es für alle Mitarbeiter eine Menge Arbeit – ein Event in dieser Größenordnung bedeutet monatelange Planung und verlangt der Bereitschaft eine Menge Proben ab.

Bereits am ersten Tag der Veranstaltung, am Freitag, begab sich ein seltsames Ereignis. Ein Geschehnis, das auch die ältesten in der Kreisbereitschaft Melle so noch nicht erlebt hatten. Ein Schlagersänger, der unter dem Namen Jürgen Drews bekannt ist, kam in die Unfallhilfsstation und aas beschmierte Brote und trank Tee gegen seine Erkältung um sich für sein Konzert am kommenden Abend zu stärken. Während des Konzertes erschraken viele der Besucher, als plötzlich die Sirene des Feuerwehrhauses ertönte. Auch hier konnte das DRK aushelfen, denn die Feuerwehrkameraden, die ihre Privatfahrzeuge zu weit entfernt abgestellt hatten, musste so schnell es eben möglich war zum Feuerwehrhaus nach Altenmelle gelangen. So wurden die 5 Feuerwehrkräfte kurzerhand mit einem DRK-Fahrzeug verladen und von der Weststraße zum Feuerwehrhaus gefahren.

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Kleinbus in Graben, mehrere Verletzte

Mit dem Einsatzstichwort “MANV 1 – Massenanfall von Verletzten, Stufe 1″  alarmierte die Rettungsleitstelle um 19:48 Uhr  die Einsatzkräfte des DRK Melle. Insgesamt wurden neben dem Einsatzzug Melle (SEG-5) die SEG-6, die FüKom-Mitte, der Rettungshubschrauber Christoph Westfalen, der Organisatorische Leiter, der leitende Notarzt, mehrere Rettungswagen und Notarztfahrzeuge des Hauptamtes alarmiert.

“Über die Patienten, den Unglücksort und den Unfallhergang können wir leider keine Angaben machen”, so der Pressesprecher des DRK-Melle, weiter berichtet er “Unsere Einsatzkräfte konnten unterwegs die Einsatzfahrt abbrechen, da genügend Rettungsmittel an der Unfallstelle eingetroffen waren”.

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